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Ziemlich süß, dieser unschuldig dreinblickende Hund mit dem schwarzen Auge auf dem Kronkorken. Der Staffordshire Terrier, der an «Petey the Pit» aus den kleinen Strolchen erinnert, gehört zum Design von Lagunitas Brewing aus Petaluma, Kalifornien. Aber wie auch die unberechenbare Hunderasse, können es auch die Biere der Amerikaner faustdick hinter den Knickohren haben.

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Geflieste Wände und Böden, ein steriler Tresen mit mehreren Zapfhähnen, einfache Holzbänke und -tische in den Ecken. Lauter laute fröhliche Menschen mit Bier gefüllten kleinen Gläsern in den Händen. Dass hier einst ein Badehaus stand, erkennt man nur noch an den weißen Kacheln und den unverputzen Rohren. Das Interieur ist einfach gehalten. Aber darauf kommt es auch nicht an. Denn bei der Brouwerij ‚t IJ steht natürlich das Bier im Mittelpunkt. Und das wird hier gerne getrunken – und viel.

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Das hatte ich mir anders vorgestellt, als ich vor wenigen Wochen mein erstes Stone in den Händen hielt. Ein Freund hat mir das weltberühmte «IPA» der Jungs aus Escondido (San Diego), Californien von der Berliner Biermeile mitgebracht. Eigentlich bekommt man Stone Beer in Deutschland nicht zu kaufen, was alle Craft Beer Geeks zu Tränen treibt. Gilt Greg Koch, der Gründer von Stone Brewing, doch als Craft Beer-Guru und die Biere des Unternehmens als die besten der Welt.

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«So viele Strapazen und dennoch kein Grund umzusiedeln, das Herz am rechten Fleck, die Füße in Gummistiefeln. Der Grund warum hier Menschen gern leben: Weil die Leute erst fühlen dann denken, dann reden.» sangen vor 10 Jahren die Beginner über Hamburg. Hamburg, eine komplizierte Stadt. Eine wunderschöne Stadt. Eine Stadt, in der man gerne lebt, in die man gerne wiederkehrt.

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Der BrauKunstKeller, einer der wenigen Craft Beer Brauereien aus Deutschland, hat exklusiv für die Craft Beer Days ein neues Bier gebraut. Das Belgian Style IPA wurde mit der recht neuen, experimentell gezüchteten Hopfensorte Zythos aus den USA gehopft. Ich kenne den Hopfen nicht, würde mich aber freuen, sowohl den Hopfen, als auch das neue Bier vom BrauKunstKeller mal probieren zu dürfen. Vor allem, da bisher alle Biere, die ich von Alexander Himburg getrunken habe, hervorragend waren. Ob das Laguna IPA, Mandarina IPA oder das Amarsi (Amarillo Single Hop IPA) – alles sehr hohe Qualität.

Vielleicht bringt er das Zythos  ja mal mit nach Hamburg.

Heute war Brautag. Im Rückblick nicht gerade erfolgreich, aber es hat dennoch wie immer Spaß gemacht. Der «Pale Palle» war an der Reihe. Ein Pale Ale nach Sierra Nevada-Vorbild, allerdings etwas stärker gehopft und mit einer kleinen zusätzlichen Menge Pilsner Malz.

Das Problem war allerdings, dass nach dem Abläutern die Stammwürze viel zu hoch war (17,4° Plato). Also habe ich etwas reguliert, aber das wohl zu übertrieben. Knappe 2 Liter Wasser auf 27 Liter Würze scheint die Stammwürze dann doch extrem nach unten zu treiben. Jedenfalls waren es auf einmal nur noch ca. 8° Plato. Mit einigen Re-Regulierungen und nach der Hopfenkochen steht die Stammwürze jetzt immerhin bei 11,2° Plato. Immer noch zu wenig, aber ok. Aus Fehlern lernt man …

Momentan kühlt die Würze ab. Eventuell wird heute Abend noch die Hefe angestellt. Ansonsten morgen früh. Dann fehlt eigentlich nur noch ein zweiter kleiner Kühlschrank für die Kaltreifung. Meiner ist noch mit der Annegret vollgepackt (vielleicht eh mal ganz gut, um die ganzen guten Biere zu lagern).

Dazu gab es übrigens als Unterstützung ein Hoppin’ Frog – Hoppin’ to Heaven IPA.

Verdammte Hacke! Gestern habe ich diese Bier-Sahnestückchen per Post erhalten. UNTER ANDEREM MEIN ERSTES THREE FLOYDS BIER! (in Kollaboration mit Mikkeller) – schwer zu bekommen, sowas. Ich kann es kaum erwarten, endlich das Risgoop zu trinken – dazu muss nur noch der besondere Moment der Ruhe kommen.

Die anderen großartigen Biere sind:

To Øl – By Udder Means

Anchorage – Galaxy White IPA (Batch #3)

Anchorage – Bitter Monk (Batch #2)

Clown Shoes – Pecan Pie Porter

Brouwerij De Molen – Hel & Verdoemenis Misto

(Keines der Biere hat eine schlechtere Wertung bei ratebeer als 92 – das ist doch mal eine Ansage)

 

Die Labels für das «Awesome Annegret», meinem ersten Amber Ale-Homebrew, sind seit heute fertiggestellt. Nun heißt es nur noch ein wenig auf das Bier warten. Deswegen gibt es zu  bombastisch selbstgebauten Burgern das Mikkeller Crooked Moon dIPA. Ordentlich Umdrehungen, aber genauso ordentliche tropische Fruchtaromen hat das Double bzw. Imperial IPA. Toll.