Two Chefs Brewing Amsterdam

»Auf einer Löwenzahnwiese trinkt Günter frisches Frühlingsbier voll mit deutschem Hopfen während er Schlager singt. Und das ist super affengeil.« Was wie ein Autokorrektur-Fail klingt, ist die offizielle Beschreibung des »Holy Günter«, einem Hellen Lager der zwei Gypsy Brauer von Two Chefs Brewing aus Amsterdam.

2012 fanden sich die beiden ehemaligen Köche Sanne Slijper und Martijn Disseldorp und haben beschlossen, Kochlöffel und Filetiermesser gegen Maischepaddel und Refraktometer eingetauscht. Lag auch nahe, da beide das Bierbrauen bereits als Hobby verfolgt haben. Und ein Feingefühl für gute Geschmäcker hatten sie berufsbedingt natürlich auch.

Da es aber sehr schwierig sein und sehr teuer werden kann (einige deutsche Mikrobrauer wissen Bescheid), eine eigene Brauerei aufzubauen, haben sich die beiden Holländer entschieden, erst einmal in Belgien nach eigenem Rezept brauen zu lassen. Das machen ja viele so – und es funktioniert auch.

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Nach nur 2 Jahren hat sich Two Chefs Brewing in Amsterdam einen Namen gemacht und ist Teil einer jungen verrückten und aufstrebenden Brauer-Generation in der niederländischen Hauptstadt (bald dazu mehr). Und mit ihren Labels sind sie auch mindestens genauso auffällig.

Derzeit bietet Two Chefs Brewing sechs Standard-Biere an. Neben einem Pale Ale mit Lemongrass (Funky Falcon), einem IPA (Green Bullet) und dem erwähnten Helles (Holy Günter), gibt es auch ein Imperial Porter (Howling Wolf), ein Russian Imperial Stout (Dirty Katarina) und ein mit Ingwer und Basilikum gebrautes Saison (Kinky Koos).

(Das Design der Labels hat sich zwischen Fotografieren für diesen Beitrag, Trinken der Biere und dem Schreiben schon wieder geändert. Am besten die neue Webseite besuchen).

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