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Langsam steigen draußen die Temperaturen. Leichte Frühlings-Düfte strömen bereits durch die Gassen. Und die Vorfreude auf Freiluft-Aktivitäten lässt die Muskeln kribbeln.

So gehört  auch das genüssliche Biertrinken zu einer der Freiluft-Aktivitäten. Wie schön ist es doch, im Park mit Freunden (beim Grillen und Frisbee-Werfen) eine gute Flasche Bier zu öffnen und sie gemeinsam zu genießen und über den grandiosen Geschmack zu staunen.
Hach, das steht uns allen noch bevor. Noch ist es nicht ganz so weit. Um ein wenig dieses Gefühl zu erhaschen, wurde heute eine Flasche  von To Øl (siehe Bericht) geöffnet. «Yeastus Christus» heißt das Bier. Es ist ein Farmhouse IPA, das zusätzlich mit eine Brettanomyces-Hefe vergoren wurde. Es ist also sauer. Und frisch. Und trocken. Also perfekt für einen warmen Frühlings-Tag.

Das orangen-farbende Bier verströmt beim Einschenken einen fruchtigen Geruch – wie es sich für ein ordentliches IPA gehört. Ananas, Papaya – exotisch. Aber auch deutliche Sauer-Gerüche sind klar zu erkennen. Jeder, der schon einmal ein Bier getrunken hat, das mit einer besonderen Brettanomyces vergoren wurde, wird diesen Geruch sofort zuordnen können. Moderig, nasser Keller. Klingt total widerlich und abstoßend, aber das ist es nicht. Denn auch der Geschmack ist sehr einzigartig.

Eine klare, aber leichte Säure macht sich breit, die von leichten Fruchtnoten begleitet wird. Dominierend ist allerdings die Trockenheit des Bieres. Mag daran liegen, dass es auch keine große Malzsüße besitzt. Aber auch die Hefe trägt dazu bei. Hinzu kommt die doch relativ krasse Bitterkeit, die man aus einem IPA gewohnt ist. Im Englischen wird ein solches Bier häufig mit «tart and fancy» bezeichnet. Und das trifft es auch auf den Kopf.

Nach meinem Geschmack, leicht zu bitter, etwas zu trocken. Aber definitiv ein tolles Bier, das nur darauf wartet, mit guten Freunden im Park genossen zu werden. Aber vielleicht wartet man dann doch noch auf den Sommer.

Oder man wartet auf das gerade vorgestellte Yeastus Christ SuperSour von den Dänen.

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3 Kommentare
  1. Holger sagte:

    Ich lese dein Blog mit wachsender Begeisterung. Und auch bisschen mit Neid: wo bekommst du eigentlich all diese Bier-Exoten her?

  2. Hops Hysteria sagte:

    Hey Holger. Das freut mich zu hören. Schau mal in meiner Link-Liste. Da sind einige Online-Shops, die tolle Besonderheiten verkaufen. Aber manche sind natürlich auch Mitbringsel.

  3. Holger sagte:

    Besten Dank. Die Liste kannte ich natürlich schon (und hab sie auch schon weiterempfohlen). Bei genauerem Durchschauen sind mir allerdings „Saveur Bière“ und „Biernavi“ aufgefallen, die ich – als relativer Anfänger – tatsächlich noch nicht kannte.

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