To Øl – Zwei Bier sind besser als keins.

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Bei zwei Bieren ist es nicht geblieben. To Øl aus Kopenhagen gehören schon seit langem zu meinen absoluten Lieblings-Brauern. Jetzt habe ich endlich meinen To Øl-Bestand um einige weitere Biere der Dänen erweitert.

Nachdem Tore Gynther und Tobias Emil Jensen jahrelange Erfahrung im Heimbrauen gesammelt haben, beschlossen sie 2010 endlich ihre eigene kleine Brauerei zu gründen. Ok, Brauerei ist falsch. Denn auch die beiden sind Gypsy-Brewer, brauen ihre göttlichen Biere also in den unterschiedlichsten befreundeten Brauereien auf der ganzen Welt. So, wie es ihr ehemalige Lehrer Mikkel von Mikkeller auch macht. Mikkel hatte 2005 mit Tore und Tobias gemeinsam den Entschluss gefasst, Dänemark mit besserem Bier zu beglücken. Nachdem Mikkeller einige Jahre später gegründet wurde, folgte kurze Zeit danach auch To Øl. Diese enge Verbindung der beiden Bier-Unternehmen ist bis heute bestehen geblieben.

Mit dem Ziel, die Bier-Welt interessanter zu machen und zu verjüngen, und mit ungewöhnlichen Bier-Kreationen anzuecken und aufzufallen, wurde To Øl 2013 sogar in die Top50-Liste der besten Brauereien der Welt aufgenommen. Auffällig ist nicht zuletzt das Artwork von Kaspar Ledet auf den Labels der Biere. Für meine Designer-Augen ein absolutes Highlight.

Letztendlich kommt es dann doch auf den Inhalt an. Aber selbst der ist erstklassig. Spätestens bei Trinken des DIPA «Dangerously Close to Stupid» war ich absolut eingenommen von den Dänen. Bis heute gehört dieses Bier zu meinen State-of-the-Art-DIPAs. Und ich freue mich wie ein Kleinkind (das schon Alkohol trinken darf) auf «Dangersously Close but No Cigar», das mit Zedernholz-Chips gelagert wurde. Bier & Zedernholz? Nomnom. Eine weitere große Empfehlung ist das «Black Malts and Body Salts». Ein kräftiges Black IPA mit Kaffee und Meersalz gebraut. Der Gebrauch von ungewöhnlichen Zutaten und Fasslagerung als i-Tüpfelchen spielt eine große Rolle bei To Øl und macht die Dänen so interessant. Es werden regional wachsende Kräuter und Pflanzen, wie zum Beispiel Sanddorn (im «Baltic Frontier IPA») verwendet und somit Standard-Craft-Beer-Stile verfeinert und noch interessanter und einzigartiger gemacht.

Abgebildete Biere:

Dangerously Close but No Cigar
Black Malts and Body Salts
By Udder Means
Liquid Confidence (Aged in Sherry Barrels)
Liquid Confidence (Aged in Cognac Barrels)
I’ve Seen Bigger Than Yours
Snowball Saison
Frost Bite
Fuck Art this is Advertising
Yeastus Christus
Brewmance (with Omnipollo)

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Alle Biere wurden nach und nach beim Bierkompass gekauft. Einige sind aber auch im Hamburger Craft Beer Store erhältlich

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1 Antwort

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  1. […] ganz so weit. Um ein wenig dieses Gefühl zu erhaschen, wurde heute eine Flasche  von To Øl (siehe Bericht) geöffnet. «Yeastus Christus» heißt das Bier. Es ist ein Farmhouse IPA, das zusätzlich mit […]

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