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Berlin ist um eine Bier-Attraktion reicher. Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass die weltberühmten Stone Brewing aus Escondido, California, ihren ersten Standort außerhalb der USA in Berlin eröffnen werden.

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UPDATE Frischer geht’s fast nicht. Das Mikkellerberger von Mikkeller ist noch gar nicht offiziell auf dem Markt und ich durfte es schon trinken. Große Sache. Tolles Ding. Und klar, natürlich ist das Bier der Hammer – wie soll es auch anders sein, bei einem Mikkeller-Bier. Es ist sehr frisch abgefüllt und genauso schmeckt es. Leicht und trocken, kaum Malzsüße und eine feine Bitterkeit im Abgang wird mit tollen fruchtigen Noten – Orange, etwas Ananas und viel Grapefruit – begleitet.
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Vor einigen Monaten habe ich bereits einen kurzen Beitrag zu Johannes Heidenpeter und dessen tolle Biere geschrieben (Link). Seitdem hat sich sehr viel auf dem deutschen Craft Beer Markt getan. Craft Beer wird immer relevanter und hat bereits in diversen regionalen und überregionalen Medien ausführliche Berichterstattungen bekommen.

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Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das passiert, was Ende November in Berlin stattfinden wird. Befindet sich Deutschland doch im Craft-Beer-Aufschwung. Und besonders in Berlin tut sich was. Fast jeden Tag hört man von einem neuen Ereignis – und ich wette, morgen wird es wieder interessante News geben.
Jedem Craft Beer Fan sollte Mikkeller inzwischen ein Begriff sein. Und genau dieses Mikkeller wird vom 29. bis zum 30. November 2013 in Berlin eine Pop-Up-Bar oder ein Tap-Takeover oder ähnliches eröffnen. Mit unglaublichen zehn Bieren vom Fass werden sich Mikkel und Co. im Michelberger Hotel in der Warschauer Straße 39/40 von der besten Seite zeigen. Und ich wette, die ist ziemlich ziemlich gut. Ich denke, es wird keine Ausreden für Beernerds (zumindest in Berlin und Umgebung) geben. Da muss man hin. Und ich bin ein wenig wehmütig. Denn genau zu der Zeit bin ich in New York. Aber hey, ich wette, dass es dort in der einen oder anderen Bar ebenso Mikkeller vom Fass geben wird. So what!?
Dennoch freue ich mich auf ausführliche Berichte und Fotos von anderen Bier-Bloggern über die beiden Abende. Und wer weiß, vielleicht stößt man mit Mikkel bald häufiger in Berlin an. Da tut sich derzeit einiges …

Aber irgendwie bin ich doch tierisch neidisch.

Welcome to Germany, Mikkeller!

Am kommenden Wochenende, den 27.–28. Juli 2013 finden in Berlin in der Malzfabrik die Craft Beer Days Berlin statt. Es werden so ziemlich alle namhaften und guten Craftbeer-Brauereien aus Berlin anwesend sein: Schoppe Bräu, Hops & Barley, BrewBaker, Heidenpeters, Beer4Wedding. Aber auch fast alle anderen deutschen Craftbeer-Brauerein sind am Start: FritzAleCrew Ale WerkstattKreativbrauerei Kehrwieder und der Braukunstkeller. Sehr feines Line-Up, das mit ein paar internationalen Gästen wie BrewDogBlack Isle und Rogue Ales aus Oregon komplettiert wird.

Veranstaltet wird das ganze vom Braugasthof Schanzenhöfe (Altes Mädchen Hamburg) und von der Ratsherrn-Brauerei, bzw. um die Ecke gedacht von der Nordmann Unternehmensgruppe. Ich persönllich bin kein Fan von Ratsherrn. Sowohl vom Bier an sich, als auch von der Marketing-Strategie, “Real Craft Beer“ zu verkaufen, obwohl der ursprüngliche Craftbeer-Gedanke nur recht wenig getroffen wird. Man muss dem ganzen System um die Ratsherrn-Nordmann-System allerdings sehr hoch anrechnen, was sie für die deutsche Craftbeer-Szene tun. Durch Veranstaltungen und einer bestimmten Vermarktung wird dem deutschen Massenkunden deutlich gemacht, dass es da draußen mehr und vor allem besseres Bier gibt, als hinlänglich bekannt ist.

Ich werden leider nicht da sein, aber soviel ich weiß, werden irgendwann (bzw. hoffentlich) im September 2013 die Craft Beer Days in Hamburg stattfinden. Ich hoffe, dass alle oben genannten Brauer ebenfalls dabei sind.

 

Eigentlich wäre dieses Event, das vom 2.–4. August in Berlin stattfinden wird, nicht der Rede wert (höchstens die unschöne Webseite). Aber jetzt muss ich es doch erwähnen. Es hat sich da nämlich etwas getan.

Wie man auf dem tollen Blog Lieblingsbier lesen kann, hat sich eine unabhängige Gruppe gegründet, die aus Craftbeer-Sicht ordentlich Potential in die Biermeile pumpt. Die Berlin Beer Academy (gegründet von Sylvia Kopp, einer bekannten Biersomilière) hat es nämlich geschafft, auf diese einstmals öde “Fest“ sehr viele der weltbesten Craftbeer-Brauereien einzuladen, bzw. deren Bier zu beschaffen und auf einem Craftbeer-Pavilion vorzustellen. Wie genau es aussehen wird, wird man sehen, aber die Liste der Brauereien lässt mir das Wasser in den Mund schießen: Dogfish HeadStone BrewingFirestone WalkerFoundersEpic BrewingGreen FlashOdellRogue Sixpoint, Sierra Nevada, und noch einige mehr. Krass. Eigentlich ein Muss. Wie man liest, soll eventuell der Head-Brewer von Stone Brewing, Greg Koch, anwesend sein. Vielleicht schaffe ich es spontan noch dorthin. Wenn nicht, bin ich sehr gespannt auf Berichte im Netz.

 

Vom 12. bis 14. September 2013 findet in Berlin das «Braufest Berlin» statt. 20 Brauereien aus Deutschland und Europa werden ihre Biere vorstellen und zur Verköstigung anbieten. Darunter sind auch die besten Craft-Brauereien aus Berlin: Schoppe Bräu, Hops & BarleyVagabund BrauereiHeidenpetersBeer4WeddingBrewBaker und einige weitere Brauereien aus Bayern. Die vorläufige Liste kann auf der offiziellen Homepage eingesehen werden.

Es wird auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain stattfinden – gut, dass ich direkt um die Ecke übernachten kann. Also, ich werde definitiv dabei sein und es ist schön zu sehen, dass neben der seit diesem Jahr voll etablierten BrauKunst Live in München weitere kleinere Craft-Bier-Festivals entstehen.

 

Seit Ende 2012 hat der ehemalige Künstler Johannes Heindepeter eine neue Bestimmung. In der Markthalle Neun in Neukölln braut er nämlich in einem kleinen Raum im Keller der ehemaligen Eisenbahn-Rangier-Halle Bier für die Berliner Genießer. Oben, in der Halle, in der regionale und besondere Erzeugnisse verkauft und verköstigt werden, hat Johannes einen kleinen, selbstgebauten Taproom, in dem drei Biersorten parallel ausgeschenkt werden.

Ein Bier-Stil ist meistens auf 500 Liter beschränkt, dann kommt was neues. Dank der Heimbrauer-Vergangenheit wird sehr viel experimentiert, was natürlich auch bedeutet, dass jenseits des Reinheitsgebots gebraut wird (z.B. mit Koriandersamen oder Orangenschalen). Auf dem Foto ist das Pale Ale zu sehen.

Eine besondere Empfehlung für jeden Berlin-Besucher.

 

http://www.heidenpeters.de/
Berlin, Deutschland
Braumeister: Johannes Heidenpeter