Lagunitas Brewing India Pale Ale

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Ziemlich süß, dieser unschuldig dreinblickende Hund mit dem schwarzen Auge auf dem Kronkorken. Der Staffordshire Terrier, der an «Petey the Pit» aus den kleinen Strolchen erinnert, gehört zum Design von Lagunitas Brewing aus Petaluma, Kalifornien. Aber wie auch die unberechenbare Hunderasse, können es auch die Biere der Amerikaner faustdick hinter den Knickohren haben.

Vor einiger Zeit konnte ich das weltberühmte India Pale Ale (IPA) von Lagunitas probieren und mich dessen überzeugen.

Schon der Geruch des IPA ist Wahnsinn. Papaya und Mango ohne Gnade. Würde die Flüssigkeit im Glas nicht leicht orange mit einer feinen kleinen Schaumkrone wie ein Bier aussehen, würde man eher an den weltberühmten «Obstkorb» denken. Aber umso mehr ist man denn erleichtert, wenn der erste Schluck nur noch leicht die exotischen Früchte durchdringen lässt. Es kommt nun ein leichtes, feines Bier zum Vorschein. Nicht zu süß, sondern eher trocken. Auch die Bitterkeit hält sich zurück und ist mit 51,5 IBU eher im mittleren Bereich eines typischen IPA. Auch mit 6,2% alc. by vol. darf man hier unbedenklich zu einem zweiten Glas greifen.

Doch was ist das Besondere am Lagunitas IPA? Es ist für ein US-West-Küsten IPA, die normalerweise recht süß und fruchtig sind, trocken, und – zumindest im Geschmack – recht mild, ohne eine Harmonie  vermissen zu lassen. Mit den geringen Alkohol und Bitter-Werten ist es in meinen Augen es sehr gutes India Pale Ale.

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