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KREATIVBRAUEREI KEHRWIEDER

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«So viele Strapazen und dennoch kein Grund umzusiedeln, das Herz am rechten Fleck, die Füße in Gummistiefeln. Der Grund warum hier Menschen gern leben: Weil die Leute erst fühlen dann denken, dann reden.» sangen vor 10 Jahren die Beginner über Hamburg. Hamburg, eine komplizierte Stadt. Eine wunderschöne Stadt. Eine Stadt, in der man gerne lebt, in die man gerne wiederkehrt.

Kehrwieder. Auch Oliver Wesseloh und Friedrich Matthies sind wiedergekehrt, haben Palmen gegen Leuchtturm getauscht. Gemeinsam, um Hamburg mit neuen großartigen Bieren und der Kreativbrauerei Kehrwieder zu bereichern. Nach jahrelanger Arbeit in Brauereien in der Karibik und den USA, erfüllte sich der gelernte Brau-Wissenschaftler Wesseloh 2012 den Traum, zusammen mit seinem Freund Friedrich Matthies, der auf Menorca gebraut hat, eine eigene Brauerei zu starten.

Das braucht die einstige Bier-Metropole auch dringend. Gab es zur Hanse-Zeit noch ca. 500 Brauereien, kann man sie heute an einer Hand abzählen. Berücksichtigt man eine hervorragende geschmackliche Qualität, bleibt eigentlich keine relevante Biermarke mehr übrig.

An Qualität mangelt es bei der Kreativbrauerei Kehrwieder absolut nicht. Allerdings fehlt noch eine Halle für ihre Brauerei. Die Hardware haben die beiden in mühsamer Arbeit selber zusammengebastelt. Aber das alles steht seit einiger Zeit unbenutzt in einer Garage von Freunden. Denn die Kreativbrauerei Kehrwieder findet derzeit nichts geeignetes in Hamburg oder Umgebung (Link). Wollen sie doch gerne hier bleiben. Wer etwas weiß – schnell melden. Es wartet Freibier bis ans Lebensende. So lange brauen die beiden allerdings in Dänemark im Fanø Bryghus weiter. Dort haben sie sich zeitweise eingemietet.

Angefangen hat alles mit dem PROTOTYP. Ein tolles, recht stark gehopftes, fruchtiges und sehr erfrischendes Lager. Das hatte man in der deutschen Bier-Szene so noch nicht geschmeckt. Hervorragend! Es folgte recht bald, nach und nach Biere für eine Single-Hop-Serie. Zunächst das SCHIPAC mit Cascade-Hopfen, anschließend das SHIPAS mit dem tollen Simcoe-Hopfen und vor kurzem das SHIPAA mit dem fruchtig-würzigen Amarillo-Hopfen. Auch diese drei Biere von höchster geschmacklicher und handwerklicher Qualität. Mein persönlicher Favorit ist das SHIPAS. Aber ich liebe einfach den Simcoe mit dem leicht fruchtigen, harzig-waldigen Aroma. Man sollte mal alle drei Biere nacheinander probieren, um die Unterschiede zu erleben. Ausführlichere Tests gibt’s bei usox (A, C, S, P) und Feiner Hopfen (C).

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Es wäre Oli und Fiete zu wünschen, dass sie sehr bald eine geeignete Halle für ihre tolle Brauerei in Hamburg finden werden – um ihre Träume zu erfüllen, und um Hamburg – und ganz Deutschland – mit ihren tollen Bieren zu bereichern.

Schön, dass sie wiedergekehrt sind.

Bitte auf den Mikrobrauer-Banner klicken und erfahren, wohin Olli und Fiete zurückgekehrt sind.

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