Die beiden letzten Flaschen

Das sind sie, die beiden letzten Flaschen vom «The Nights are long and filled with Pain» und «Minor Atrocity». Und sie sind für mich ganz alleine!

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Brautag: «Elements of Crime» Wheat Ale

Es sollte dieses mal etwas frischeres, leichteres werden. Nach den krassen Geschmacks-Granaten «The Nights are long and filled with Pain» (Smoked Porter) und «Minor Atrocity» (Smoked Belgian IPA) und dem vor der Tür stehenden Frühling, soll der Zunge wieder etwas Erholung gegönnt sein.

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The Nights are long and filled with Pain – Smoked Porter

Letztes Wochenende war seit langem mal wieder Brau-Tag im Hause Hops Hysteria. Es sollte ein dunkles, vollmundiges Bier mit einem gewissen Charakter gebraut werden. Ein Smoked Porter hat zum Beispiel diesen Charakter indem ein Teil Rauchmalz mit verwendet wird. Heute wurde das Bier nun abgefüllt und zum ersten mal (ohne Kohlensäure) probiert.

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BRAUTAG: SAISON SYNNE

Auch wenn es heute fast 27°C werden sollen, scheint der Sommer allmählich vorbei zu sein. Da ist es natürlich auf der einen Seite ärgerlich, dass heute wieder Brautag ist und man nicht die letzten Sommer-Tage genießen kann. Auf der anderen Seite schade, dass der Sommer fast vorbei ist, da heute ein «Saison» gebraut wird. Das perfekte Sommer-Bier.

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GENTLE GERDA

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Es war mal wieder soweit. Der dritte Brautag, das dritte Bier. Der dritte Versuch. Ein süffiges Golden Ale aus Pilsner-, etwas Weizen- und Pale Ale-Malz sollte es werden. Doch direkt der Schock zu Beginn. Falsche Schüttungs-Berechnung. Da musste also mit Resten improvisiert werden. Kein Problem. Wird man dann ja merken. Tatkräftige Unterstützung habe ich von meinem ehemaligen Kollegen und Freund Bastian Görgens erhalten. Der geehrte Herr zeichnet sich auch für die tollen Fotos verantwortlich. Danke!

Der neue Panzerschlauch a.k.a. LäuterHexe hat eine tolle Arbeit geleistet: die Würze war sehr klar und hell. Am Ende standen 13,5°P Stammwürze auf dem Zettel, 22 IBU und nach einer recht flinken Hauptgärung mit der S-04 rechnerisch 5,2% vol. Alkohol.

Alle Fotos © Bastian Görgens

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HOPSHYSTERIA LABEL

Das sind sie nun, die Label der ersten beiden heimgebrauten Biere. Etwas provoziere sollen sie ja auch. Annegret kann das gut. Dieser Illustrations-Stil wird nun auf alle zukünftigen Biere angewandt.

«Awesome Annegret» ist übrigens offiziell fertig gereift. Wenn man das so sagen kann. Und es sieht gut aus und schmeckt sogar. Ich bin zufrieden!
Beim Einschenken sprudelt es absolut ausreichend und eine weiße leicht beige Schaumkrone entsteht. Diese ist etwas grobporig und auch zu schnell wieder aufgelöst. Leider. Der Eingang ist angenehm fruchtig und süßlich-sauer, aber sehr leicht – vielleicht etwas zu leicht. Beim Abgang schmeckt man dann allerdings die Kraft des Malzes. Toll karamellig und brotig.

 

ABGEFÜLLT

31 Flaschen mit feinstem Pale Ale sind jetzt abgefüllt und befinden sich in der Nachgärung. Endvergärungsgrad war dann doch 2,1%. Hätte ich nicht gedacht. Somit liegt der Alkoholgehalt bei 4,7% vol. Ich bin zufrieden.

Nur die Trübung finde ich alles andere als schön. Vermutlich ist das Anschwänzen zu heiß gewesen. Dabei könnten nicht verzuckerte Stärkeanteile des Malz’ mit ausgewaschen worden sein. Also nächstes mal besser aufpassen. Aber mit der Kaltreifung wird die Trübung sicherlich noch ein wenig verschwinden.

 

BREWDAY

Heute war Brautag. Im Rückblick nicht gerade erfolgreich, aber es hat dennoch wie immer Spaß gemacht. Der «Pale Palle» war an der Reihe. Ein Pale Ale nach Sierra Nevada-Vorbild, allerdings etwas stärker gehopft und mit einer kleinen zusätzlichen Menge Pilsner Malz.

Das Problem war allerdings, dass nach dem Abläutern die Stammwürze viel zu hoch war (17,4° Plato). Also habe ich etwas reguliert, aber das wohl zu übertrieben. Knappe 2 Liter Wasser auf 27 Liter Würze scheint die Stammwürze dann doch extrem nach unten zu treiben. Jedenfalls waren es auf einmal nur noch ca. 8° Plato. Mit einigen Re-Regulierungen und nach der Hopfenkochen steht die Stammwürze jetzt immerhin bei 11,2° Plato. Immer noch zu wenig, aber ok. Aus Fehlern lernt man …

Momentan kühlt die Würze ab. Eventuell wird heute Abend noch die Hefe angestellt. Ansonsten morgen früh. Dann fehlt eigentlich nur noch ein zweiter kleiner Kühlschrank für die Kaltreifung. Meiner ist noch mit der Annegret vollgepackt (vielleicht eh mal ganz gut, um die ganzen guten Biere zu lagern).

Dazu gab es übrigens als Unterstützung ein Hoppin’ Frog – Hoppin’ to Heaven IPA.

DIE ERSTE FLASCHE

Das war sie, die erste Flasche des «Awesome Annegret». Eigentlich sollte das gute Bier noch zwei Wochen reifen, aber man muss ja auch mal checken, wie sich der Geschmack entwickelt.

Habe also zum Feierabend ein Flasche im Büro geöffnet. Im Einstieg war die Annegret definitiv viel zu flach, relativ wenig Geschmack. Im Abgang dann allerdings sehr malzig. Irgendwie fehlt die Würze des Hopfen. Könnte vielleicht am Brewers Gold liegen. Eventuell nicht genug oder einfach der falsche Hopfen zum Bittern (6% Alphasäure). Aber schauen wir mal in zwei Wochen – vielleicht hat sich bis dahin noch etwas getan.