DAS GESETZ DER SERIE – IPA IS DEAD VON BREWDOG

Ist es doch mal wieder das weibliche Geschlecht, das einen dahinschmelzen lässt. Sie machen uns verrückt, fröhlich und fidel. Denn nur die weiblichen Dolden vom Hopfen werden zum Bierbrauen verwendet. Da sind die männlichen Kollegen nicht geeignet. Aber Bier und Frauen gehören ja sowieso seit jeher zusammen.

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STONE BREWING UND DIE FRISCHE

Das hatte ich mir anders vorgestellt, als ich vor wenigen Wochen mein erstes Stone in den Händen hielt. Ein Freund hat mir das weltberühmte «IPA» der Jungs aus Escondido (San Diego), Californien von der Berliner Biermeile mitgebracht. Eigentlich bekommt man Stone Beer in Deutschland nicht zu kaufen, was alle Craft Beer Geeks zu Tränen treibt. Gilt Greg Koch, der Gründer von Stone Brewing, doch als Craft Beer-Guru und die Biere des Unternehmens als die besten der Welt.

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BLACK IPA

«Black India Pale Ale»? Hä? Das widerspricht sich doch. In der Tat. Die Benennung dieses Bier-Stils verwirrt etwas. Andere Namen wie «Cascadian Ale», «India Black» oder «American Black Ale» werden ebenfalls verwendet. «Black IPA» ist aber am geläufigsten und trifft den Kern der Sache am besten.

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ZYTHOS VOM BRAUKUNSTKELLER

Der BrauKunstKeller, einer der wenigen Craft Beer Brauereien aus Deutschland, hat exklusiv für die Craft Beer Days ein neues Bier gebraut. Das Belgian Style IPA wurde mit der recht neuen, experimentell gezüchteten Hopfensorte Zythos aus den USA gehopft. Ich kenne den Hopfen nicht, würde mich aber freuen, sowohl den Hopfen, als auch das neue Bier vom BrauKunstKeller mal probieren zu dürfen. Vor allem, da bisher alle Biere, die ich von Alexander Himburg getrunken habe, hervorragend waren. Ob das Laguna IPA, Mandarina IPA oder das Amarsi (Amarillo Single Hop IPA) – alles sehr hohe Qualität.

Vielleicht bringt er das Zythos  ja mal mit nach Hamburg.

BLACK MALTS & BODY SALTS VON TO ØL

Die Jungs von To Øl haben vor kurzem ein neues Bier vorgestellt. Das «Black Malts & Body Salts». Ein Black IPA. Also ein dunkles, röstiges, aber fruchtig und bitteres IPA. Sicherlich eine der größten Herausvorderungen eines Brauers, hier eine angenehme Harmonie in Aroma und Geschmack zu erzeugen.
In einem Blogeintrag von To Øl wird erklärt, was ein dunkles IPA ausmacht und dass es auch Unterschiede in der Zusammenstellung eines harmonischen Black IPAs gibt. Verglichen wird es mit dem «Black Maria» aus der eigenen Herstellung.
Ich hatte weder das eine noch das andere. Aber würde sie beide wahnsinnig gerne auch einmal in einer direkten Gegenüberstellung verköstigen. Vor allem, da ich vom BrewDog «Libertine» so begeistert war. Also, wenn jemand so freundlich wäre …

Übrigens mal wieder eine sehr zeitgenössische Gestaltung des Labels. Sehr passend zum Inhalt – dunkel und mit der gewissen Prise Salz.

 

CANIS MAJOR

Die heutige Koch-Waffe der Wahl: «Double Dog» der Flying Dog Brewery. Feinstes Imperial Pale Ale (also ein stärker alkoholisiertes Pale Ale). Da muss man beim Kräuter-Hacken etwas mehr aufpassen …

Musikalische Begleitung dazu: «…to the Beat of a Dead Horse» von Touché Amoré. Wird wohl etwas hektischer, das Kochen.

 

RITUALE MIT EVIL TWIN BREWING UND TO ØL

Feines Bier und gute Musik gehören für mich zum Kochen inzwischen einfach dazu. Heute stand das Sønderho Hipster Ale (Barrel-aged Pale Ale) von Evil Twin Brewing neben Topf und Pfanne auf der Arbeitsplatte. Leider habe ich das Bier schon mehrere Monate in Lagerung, und anscheinend war es zu lange bzw. falsch gelagert (zuviel Licht und zu warme Bedingungen). Totale Säure! Zum Glück habe ich die Weißweinfass-Lagerung herausgerochen & -geschmeckt. Aber das konnte die Enttäuschung nicht verhindern. Schade. Das darf nicht wieder passieren, da das Bier eigentlich ein Schatz ist.

Zum Glück ist die Musik nicht schlecht. Floral Green von Title Fight.

Als Bier-Entschädigung gab es dann übrigens das Reparationsbajer von To Øl. Es perfektes Pale Ale. Schön fruchtig, tolle Harmonie.

 

MIKKELLER VS. 3 FLOYDS

Verdammte Hacke! Gestern habe ich diese Bier-Sahnestückchen per Post erhalten. UNTER ANDEREM MEIN ERSTES THREE FLOYDS BIER! (in Kollaboration mit Mikkeller) – schwer zu bekommen, sowas. Ich kann es kaum erwarten, endlich das Risgoop zu trinken – dazu muss nur noch der besondere Moment der Ruhe kommen.

Die anderen großartigen Biere sind:

To Øl – By Udder Means

Anchorage – Galaxy White IPA (Batch #3)

Anchorage – Bitter Monk (Batch #2)

Clown Shoes – Pecan Pie Porter

Brouwerij De Molen – Hel & Verdoemenis Misto

(Keines der Biere hat eine schlechtere Wertung bei ratebeer als 92 – das ist doch mal eine Ansage)

 

CROOKED BURGER

Die Labels für das «Awesome Annegret», meinem ersten Amber Ale-Homebrew, sind seit heute fertiggestellt. Nun heißt es nur noch ein wenig auf das Bier warten. Deswegen gibt es zu  bombastisch selbstgebauten Burgern das Mikkeller Crooked Moon dIPA. Ordentlich Umdrehungen, aber genauso ordentliche tropische Fruchtaromen hat das Double bzw. Imperial IPA. Toll.