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Harrr Harrr! Das «Victory at the Sea» von Ballast Point aus San Diego ist ein Imperial Porter, das mit Kaffee und Vanille-Stangen gebraut wurde. Mit 10% Alkohol ist der Begriff «Imperial» durchaus angebracht. Das jährlich limitierte Bier wirkt beim Einschenken und ersten Schnüffeln genauso radikal, wie es der junge Herr auf dem Etikett verspricht.

Dunkelbraun, fast schwarz, mit einem karamell-farbenen Schaum, liegt das Bier im Glas. Dabei strömen einem extreme Kaffee-Röst-Noten in die Nüstern. Man könnte fast meinen, wirklich einen kalten Kaffee vor sich zu haben. Von der Vanille nehme ich allerdings kaum etwas wahr.

Auch beim ersten Schluck dominieren zunächst die schwarzen Bohnen. Sehr röstig und bitter schmeckt das Porter. Dabei erzeugt es aber ein weiches und cremiges Mundgefühl. Eine leichte Süße und der im Nachhinein auftretende leichte Karamell-Geschmack erzeugen eine angenehme Harmonie mit den Kaffee- und Röst-Noten. Auch deshalb, haut der hohe Alkoholgehalt kaum auf die Geschmacksknospen. Er ist fast gar nicht spürbar. Leider ist auf meiner Zunge auch die Vanille nicht zu merken, was etwas Schade ist. Vielleicht liegt es am Enjoy-By-Datum, das ganz frisch abgelaufen ist, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann.

Wenn demnächst wieder ein eiskalter Raubzug auf der sürmischer Hochsee anstehen sollte, dann ist das «Victory at the Sea» von Ballast Point ein perfekter Begleiter.

Gekauft im Bierland Hamburg.

 

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