BREWDAY

Heute war Brautag. Im Rückblick nicht gerade erfolgreich, aber es hat dennoch wie immer Spaß gemacht. Der «Pale Palle» war an der Reihe. Ein Pale Ale nach Sierra Nevada-Vorbild, allerdings etwas stärker gehopft und mit einer kleinen zusätzlichen Menge Pilsner Malz.

Das Problem war allerdings, dass nach dem Abläutern die Stammwürze viel zu hoch war (17,4° Plato). Also habe ich etwas reguliert, aber das wohl zu übertrieben. Knappe 2 Liter Wasser auf 27 Liter Würze scheint die Stammwürze dann doch extrem nach unten zu treiben. Jedenfalls waren es auf einmal nur noch ca. 8° Plato. Mit einigen Re-Regulierungen und nach der Hopfenkochen steht die Stammwürze jetzt immerhin bei 11,2° Plato. Immer noch zu wenig, aber ok. Aus Fehlern lernt man …

Momentan kühlt die Würze ab. Eventuell wird heute Abend noch die Hefe angestellt. Ansonsten morgen früh. Dann fehlt eigentlich nur noch ein zweiter kleiner Kühlschrank für die Kaltreifung. Meiner ist noch mit der Annegret vollgepackt (vielleicht eh mal ganz gut, um die ganzen guten Biere zu lagern).

Dazu gab es übrigens als Unterstützung ein Hoppin’ Frog – Hoppin’ to Heaven IPA.

DIE ERSTE FLASCHE

Das war sie, die erste Flasche des «Awesome Annegret». Eigentlich sollte das gute Bier noch zwei Wochen reifen, aber man muss ja auch mal checken, wie sich der Geschmack entwickelt.

Habe also zum Feierabend ein Flasche im Büro geöffnet. Im Einstieg war die Annegret definitiv viel zu flach, relativ wenig Geschmack. Im Abgang dann allerdings sehr malzig. Irgendwie fehlt die Würze des Hopfen. Könnte vielleicht am Brewers Gold liegen. Eventuell nicht genug oder einfach der falsche Hopfen zum Bittern (6% Alphasäure). Aber schauen wir mal in zwei Wochen – vielleicht hat sich bis dahin noch etwas getan.

 

MIKKELLER VS. 3 FLOYDS

Verdammte Hacke! Gestern habe ich diese Bier-Sahnestückchen per Post erhalten. UNTER ANDEREM MEIN ERSTES THREE FLOYDS BIER! (in Kollaboration mit Mikkeller) – schwer zu bekommen, sowas. Ich kann es kaum erwarten, endlich das Risgoop zu trinken – dazu muss nur noch der besondere Moment der Ruhe kommen.

Die anderen großartigen Biere sind:

To Øl – By Udder Means

Anchorage – Galaxy White IPA (Batch #3)

Anchorage – Bitter Monk (Batch #2)

Clown Shoes – Pecan Pie Porter

Brouwerij De Molen – Hel & Verdoemenis Misto

(Keines der Biere hat eine schlechtere Wertung bei ratebeer als 92 – das ist doch mal eine Ansage)

 

MIKKEL VON MIKKELLER

 

Auf readymag.com kann man einen Artikel über Mikkel Borg Bergsjø, dem Gründer von Mikkeller lesen. Für mich persönlich ist Mikkel ein Vorbild. Großartige Biere, knackiges Marketing, effiziente Umsetzung. Der Gedanke eine Gypsy-Brewery gefällt mir. Klasse! Gypsy-Brauereien bedienen sich am Equipment anderer Brauereien, so dass der Brauer nur sein Rezept mitbringt und der Rest wird vor Ort geregelt. Eine kleine Art Social-Brewing, da Kosten auf beiden Seiten optimiert werden können. Effektiv.

 

Der Original-Artikel wurde in der letzten Ausgabe des Hot Rum Cow Magazine veröffentlicht. Ein tolles Magazin, das sich mit ganz besonderem Stil mit der Welt der Trink-Kultur befasst.

CROOKED BURGER

Die Labels für das «Awesome Annegret», meinem ersten Amber Ale-Homebrew, sind seit heute fertiggestellt. Nun heißt es nur noch ein wenig auf das Bier warten. Deswegen gibt es zu  bombastisch selbstgebauten Burgern das Mikkeller Crooked Moon dIPA. Ordentlich Umdrehungen, aber genauso ordentliche tropische Fruchtaromen hat das Double bzw. Imperial IPA. Toll.